Al-Hagg

Al-Hagg

Der Hadsch

Warnung vor dem Tag der Auferstehung

Vers 1: O Menschen! Fürchtet euren Herrn! Das Beben der ˹letzten˺ Stunde ist gewiss ein gewaltiges Ereignis!

Vers 2: Am Tag, an dem ihr sie seht, wird jede Stillende aus Entsetzen vernachlässigen, was sie gestillt hat, und jede Schwangere ihr Kind verlieren. Und es kommt dir so vor, als wären die Menschen betrunken, doch sind sie nicht betrunken, vielmehr ist Gottes Strafe gewaltig.

Leugnung der Auferstehung

Vers 3: Und manche Menschen streiten über Gott ohne Wissen und folgen jedem rebellischen Satan;

Vers 4: für ihn (den Verblendeten) steht geschrieben: Wer sich ihm (dem Satan) zuwendet, den führt er in die Irre und leitet ihn zur Strafe der Gluthitze.

Mensch und Natur als Zeichen der Auferstehung

Vers 5: O Menschen! Wenn ihr im Zweifel über die Auferstehung sein solltet, so haben Wir euch doch bereits aus Staub erschaffen, sodann aus einem Tropfen, dann aus einem Anhängsel, dann aus einem geformten und unförmigen Fleischklumpen, damit Wir euch ˹Unsere Macht˺ zeigen. Und Wir lassen in den Gebärmüttern sich einnisten, was Wir wollen, bis zu einer festgelegten Frist. Sodann lassen Wir euch als Kinder hervorkommen, dann werdet ihr zur vollen Kraft heranwachsen. Und mancher von euch wird sterben, und mancher von euch wird bis zum kläglichen Alter ˹vom Tod˺ abgehalten, sodass er nach seinem ˹einstigen˺ Wissen nichts mehr weiß. Und dir scheint die Erde öde, doch wenn Wir auf sie das Wasser herabsenden, zittert sie, wächst und lässt allerlei prächtige Paare hervorsprießen.

Vers 6: Dies liegt daran, dass Gott der Wahrhaftige ist, Er die Toten zum Leben erweckt und Er Macht über alle Dinge hat

Vers 7: und dass die ˹letzte˺ Stunde gewiss ohne Zweifel eintreffen wird und dass Gott auferwecken wird, wer in den Gräbern ruht.

Streit über Gott und Folgen des Irrglaubens

Vers 8: Und mancher Mensch streitet über Gott ohne Wissen, Rechtleitung und erleuchtendes Buch,

Vers 9: hochnäsig, um von Gottes Weg abzuhalten. Ihm gebührt im Diesseits Schande. Und am Tag der Auferstehung lassen Wir ihn die Strafe des Brands kosten.

Vers 10: Dies ist für das, was deine Hände vorausgeschickt haben, und weil Gott kein Unterdrücker der Diener ist.

Vers 11: Und mancher Mensch betet Gott nur am Rande an. Wenn ihm Gutes widerfährt, fühlt er sich dadurch sicher. Doch wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine Kehrtwende, er hat das Diesseits und das Jenseits verloren; das ist der offenkundige Verlust.

Vers 12: Er ruft neben Gott an, was ihm weder schadet noch nützt. Das ist der tiefe Irrtum.

Vers 13: Er ruft den an, dessen Schaden eher zu erwarten ist als sein Nutzen. Was für ein schlimmer Nächster und was für ein schlimmer Gefährte!

Vers 14: Gott lässt gewiss diejenigen, die bereits glauben und rechtschaffene Werke tun, in Paradiesgärten eintreten, unter denen die Flüsse dahinfließen. Gott tut ja, was Er will.

Aufforderung an Zweifler am göttlichen Beistand

Vers 15: Wer meint, Gott stehe ihm (Muhammad) nicht im Diesseits und Jenseits bei, der soll doch einen Strick in der Höhe aufhängen, dann soll er sehen, ob seine List das beenden kann, was ihn erzürnt!

Vers 16: Und so sandten Wir ihn (den Koran) als klare Zeichen herab, da Gott rechtleitet, wen Er will.

Gott richtet zwischen den Glaubensgemeinschaften

Vers 17: Diejenigen, die glauben – die Juden, die sich ˹einst reuevoll Gott˺ zugewandt haben, die Sabäer, die Christen, die Magier1 und diejenigen, die ˹Gott˺ etwas beigesellen: Gott wird gewiss zwischen ihnen am Tag der Auferstehung entscheiden. Gott ist ja über alle Dinge Zeuge.

  1. 1 Die Magier sind Anhänger einer persischen Religion, der Zoroastrismus; es handelt sich um die Zoroastrier, deren Anhänger das Feuer verehren

Alle Geschöpfe beten Gott an

Vers 18: Hast du nicht gesehen, dass sich vor Gott niederwirft, wer in den Himmeln und wer auf der Erde ist – sowie die Sonne, der Mond, die Sterne, die Berge, die Pflanzen, die Tiere und auch viele Menschen? Doch viele fallen der Strafe zum Opfer. Und wen Gott erniedrigt, den kann niemand mehr ehren. Gott tut ja, was Er will.

Leugner und Gläubige im Jenseits

Vers 19: Diese beiden (Gläubige und Leugner) sind Streitparteien, die sich über2 ihren Herrn stritten. Denjenigen, die leugnen, werden Gewänder aus Feuer zurechtgeschnitten, über ihren Köpfen wird siedendes Wasser ausgegossen,

  1. 2 Alternativ: wegen ihres Herrn.

Vers 20: damit wird ausgelassen, was in ihren Bäuchen ist, und auch die Haut.

Vers 21: Und für sie sind Keulen aus Eisen bestimmt.

Vers 22: Jedes Mal, wenn sie ihr (der Hölle) und der Not entkommen wollen, werden sie zu ihr zurückgebracht. Kostet also die Strafe des Brandes!

Vers 23: Gott lässt gewiss diejenigen, die bereits glauben und rechtschaffene Werke tun, in Paradiesgärten eingehen, unter denen die Flüsse dahinfließen. Sie werden darin mit Armreifen aus Gold geschmückt und mit Perlen. Und ihre Kleidung darin ist Seide.

Vers 24: Und kehrt um zum guten Wort und kehrt um zum Weg des Lobenswerten!

Leugner halten Gläubige von Mekka ab

Vers 25: Diejenigen, die leugnen und von Gottes Weg und der heiligen Moschee abhalten, die Wir für die Menschen bestimmten, damit der Ansässige und der Durchreisende darin gleich sind: Wer also darin übeltäterisch ˹vom Glauben˺ abweichen will, den lassen Wir etwas von der schmerzhaften Strafe kosten.

Abraham erbaut die Kaaba

Vers 26: Und ˹denkt daran,˺ als Wir für Abraham den Ort des Hauses (der Kaaba) bereiteten: Auf dass du Mir nichts beigesellst! Und reinige Mein Haus für die Umschreitenden, Stehenden und sich niederwerfend Verbeugenden!

Vers 27: Und ruf unter den Menschen zum Hadsch auf, so kommen sie zu Fuß und auf jedem schlanken Reittier herbei, sie kommen von jedem tiefen Passweg her,

Vers 28: um Nutzen für sie zu bezeugen und Gottes Namen an gezählten Tagen3 für die Weidetiere zu gedenken, mit denen Er sie versorgte. Esst also von ihnen und speist den Notleidenden und Armen!

  1. 3 Dies sind die Tage des Opferfests vom 10. bis 12. des Hadschmonats.

Vers 29: Sodann sollen sie sich säubern,4 ihre Eide erfüllen und das altehrwürdige Haus (die Kaaba) umschreiten!

  1. 4 Im Weihezustand dürfen Pilger ihre Körperhaare und Nägel nicht kürzen und kein Parfüm verwenden. An den Opfertagen verlassen die Pilger den Weihezustand, kürzen ihr Haupthaar und reinigen sich körperlich und geistig.

Einhalten der Gebote Gottes

Vers 30: So ˹soll es sein˺! Und wer Gottes Verbote einhält, für den ist dies besser bei seinem Herrn. Und euch ist ˹der Verzehr von˺ Weidetieren erlaubt, bis auf das, was euch vorgetragen wird. So meidet den Schmutz der Götzen und meidet die verlogene Aussage!

Vers 31: ˹Seid˺ Gott zugeneigt, ohne Ihm etwas beizugesellen! Und wer Gott etwas beigesellt, gleicht demjenigen, der vom Himmel stürzt, sodass ihn die Vögel aufschnappen oder ihn der Wind an einem tiefen Ort abstürzen lässt.

Vers 32: So ˹soll es sein˺! Und wer Gottes Verbote einhält, so gehört dies gewiss zur Gottesfurcht der Herzen.

Vers 33: Ihr habt daran (am Opfertier) Nutzen bis auf eine bestimmte Frist, sodann ist ihr Bestimmungsort beim altehrwürdigen Haus.

Vers 34: Und für jede Gemeinschaft haben Wir Riten bestimmt, damit sie Gottes Namen für die Weidetiere erwähnen, mit denen Wir sie versorgt haben. Euer Gott ist eben ein einziger Gott, also gebt euch Ihm hin! Und verkünde den Demütigen frohe Botschaft,

Vers 35: deren Herzen erweichen, wenn Gott erwähnt wird – die Standhaften gegenüber dem, was sie trifft, und die das Gebet ˹in Ehren˺ Einhaltenden und die von dem, womit Wir sie versorgt haben, spenden!

Tieropfer beim Hadsch

Vers 36: Und das Großvieh5 bestimmten Wir für euch als Teil der Riten Gottes, ihr habt darin Gutes. So erwähnt Gottes Namen über sie, wenn sie angebunden dastehen! Und wenn ihre Lenden ˹zu Boden˺ stürzen, so esst davon und speist den Flehenden und den Vorbeigehenden! So haben Wir sie euch ja zur Verfügung gestellt, auf dass ihr wohl dankbar seid.

  1. 5 Gemeint sind Kamele, die geschlachtet werden. Manche zählen auch Rinder dazu.

Vers 37: Gott wird niemals ihr Fleisch oder Blut erreichen,6 vielmehr erreicht Ihn eure Gottesfurcht! So hat Er sie euch zur Verfügung gestellt, damit ihr Gottes Größe dafür preist, dass Er euch rechtgeleitet hat. Und verkünde den Gütigen frohe Botschaft!

  1. 6 Gott benötigt weder das Fleisch noch Blut des Opfers; entscheidend ist die Gottesfurcht und Aufrichtigkeit

Gott verteidigt die Gläubigen

Vers 38: Gott verteidigt wahrhaftig diejenigen, die bereits glauben. Gott missfallen gewiss alle leugnerischen Betrüger.

Vers 39: Denjenigen ˹Muslimen˺, die bekämpft werden, ist es nun erlaubt, ˹sich zu verteidigen,˺ weil sie unterdrückt wurden.7 Und Gott ist gewiss fähig, ihnen beizustehen.

  1. 7 Nach 13 Jahren brutaler Verfolgung durch die Mekkaner wurde mit der Offenbarung dieses Verses erlaubt, sich militärisch zu verteidigen.

Vers 40: ˹Es sind˺ diejenigen, die ohne jedes Recht aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sagten: „Unser Herr ist Gott.“ Und würde Gott nicht die Menschen voneinander abweisen, so würden Mönchsklausen, Kirchen, Synagogen und Moscheen zerstört werden, in denen Gottes Namen häufig gedacht wird. Und Gott wird ganz gewiss demjenigen beistehen, der Ihm (Seiner Religion) beisteht. Gott ist ja gewiss stark und ehrwürdig.

Vers 41: Diejenigen, die, wenn Wir ihnen Macht auf Erden geben, das Gebet ˹in Ehren˺ einhalten, die Zakat entrichten, das Gute gebieten und das Schlechte verbieten. Und bei Gott liegt der Ausgang aller Dinge.

Untergang früherer Völker ist eine Mahnung

Vers 42: Und wenn sie dich ˹o Muhammad˺ der Lüge bezichtigen, so bezichtigten vor ihnen bereits das Volk Noahs, ˹die Völker˺ Ad und Thamud

Vers 43: und auch das Volk Abrahams und das Volk Lots ˹die Propheten˺ der Lüge,

Vers 44: und auch die Midianiter. Und auch Moses wurde der Lüge bezichtigt. Also gewährte Ich den Glaubensleugnern Aufschub, doch dann raffte Ich sie dahin. Wie ˹schlimm˺ war da Mein Tadel!

Vers 45: Und wie viele Orte haben Wir vernichtet, als sie übertreterisch waren, worauf sie völlig entvölkert wurden, und wie viele versiegte Brunnen und verzierte Paläste!

Vers 46: Sind sie denn nicht auf Erden herumgereist, sodass sie Herzen haben, mit denen sie begreifen, oder Ohren, mit denen sie hören? Und es sind nicht die Augen, die erblinden, vielmehr erblinden die Herzen, die in den Brüsten sind.

Vers 47: Und sie bitten dich voreilig um die Strafe ˹Gottes˺, doch wird Gott Sein Versprechen nicht brechen. Und ein Tag bei deinem Herrn gleicht gewiss tausend Jahren in der Zeit, die ihr zählt.

Vers 48: Und wie vielen Orten habe Ich Aufschub gewährt, auch wenn sie übertreterisch waren, doch dann habe Ich sie dahingerafft! Und zu Mir hin ist der Ausgang ˹aller Dinge˺.

Aufgabe der Propheten

Vers 49: Sag: „O Menschen! Ich bin euch nur ein deutlicher Warner.“

Vers 50: Denjenigen, die bereits glauben und rechtschaffene Werke vollbringen, steht Vergebung und edle Versorgung zu.

Vers 51: Und diejenigen, die über Unsere Zeichen spotten, um sie zu übertrumpfen – jene sind die Insassen des lodernden Höllenfeuers.

Gott bewahrt die Offenbarung und die Propheten

Vers 52: Und jedem Gesandten und Propheten, den Wir vor dir ˹o Muhammad˺ entsandt haben, warf der Satan etwas in seine Wünsche ein, wenn er einen Wunsch hegte. Doch Gott macht zunichte, was der Satan einwirft. Danach verschafft Er Seinen Zeichen Geltung. Und Gott ist ja allwissend und allweise.

Vers 53: Damit Er das, was der Satan zuwirft, zu einer Versuchung für diejenigen macht, deren Herzen von Krankheit befallen sind, und für die Hartherzigen. Und die Übertreter sind gewiss in tiefer Aufspaltung.

Vers 54: Und damit diejenigen, denen das Wissen gegeben wurde, wissen, dass es die Wahrheit von deinem Herrn ist, und sogleich daran glauben, worauf sich Ihm ihre Herzen demütig zuwenden. Und Gott leitet gewiss diejenigen, die bereits glauben, auf einen geraden Weg.

Vers 55: Und diejenigen, die leugnen, sind stets im Zweifel über ihn,8 bis die ˹letzte˺ Stunde plötzlich über sie hereinbricht oder sie die Strafe eines verheerenden Tages ereilt.

  1. 8 Mit „über ihn“ kann der Koran, Muhammad ﷺ oder auch der Täuschungsversuch der Satane gemeint sein.

Vers 56: Die Herrschaft ist an jenem Tag für Gott, Er richtet zwischen ihnen. Diejenigen, die glaubten und Rechtschaffenes taten, werden in Paradiesgärten der Freuden sein.

Vers 57: Und diejenigen, die leugneten und Unsere Zeichen verleugneten – jenen gebührt eine erniedrigende Strafe.

Gottes Versprechen an die Auswanderer

Vers 58: Und diejenigen, die auf Gottes Weg ausgewandert sind und sodann getötet wurden und starben – sie wird Gott ganz gewiss mit schöner Versorgung bescheren. Und Gott ist ja wahrhaftig der beste Versorger!

Vers 59: Er wird sie in eine Einkehr einlassen, mit der sie zufrieden sind. Und Gott ist ja gewiss der Allwissende und Nachsichtige.

Vers 60: So ist es. Und wer im gleichen Maß bestraft, wie er gestraft wurde, und ihm dann ˹erneut˺ Unrecht geschieht, dem wird Gott gewiss beistehen. Gott ist ja wahrhaftig stets verzeihend und vergebend.

Beweise für Gottes Macht

Vers 61: Dies geschieht daher, dass Gott die Nacht in den Tag und den Tag in die Nacht übergehen lässt. Gott ist allhörend und allsehend.9

  1. 9 Dies bedeutet: Gott steht dem Unterdrückten bei, da Er ja der Allmächtige ist, der über Tag und Nacht und alles auf Erden bestimmt.

Vers 62: Dies liegt daran, dass Gott der Wahrhaftige ist, und dass das, was sie neben Ihm anrufen, das Falsche ist. Gott ist der Hocherhabene und Große.

Vers 63: Hast du nicht gesehen, dass Gott vom Himmel Wasser herabsandte, worauf die Erde grün wird? Gott ist ja gewiss unergründlich und allkundig.

Vers 64: Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und Gott ist ja gewiss der Unabhängige und Lobenswerte.

Vers 65: Hast du nicht gesehen, dass Gott für euch alles auf Erden dienstbar machte? Und so auch das Schiff, das im Meer auf Seinen Befehl dahineilt. Und Er hält den Himmel, damit er nicht auf die Erde stürzt, es sei denn mit Seiner Erlaubnis. Gott ist ja gewiss mit den Menschen milde und barmherzig.

Vers 66: Und Er ist es, der euch lebendig machte, euch dann sterben lässt und euch einst ˹wieder˺ zum Leben erweckt. Und der Mensch ist wahrhaftig leugnerisch.

Jede Religionsgemeinschaft hat eigene Gebote

Vers 67: Und für jede Gemeinschaft haben Wir einen Ritus bestimmt, den sie einhalten. Also dürfen sie dir ˹o Muhammad˺ die Sache keineswegs streitig machen! Und rufe zu deinem Herrn auf! Du folgst ja gewiss einer geraden Rechtleitung.

Vers 68: Und wenn sie mit dir streiten, sag ˹ihnen˺: „Gott weiß am besten, was ihr tut.

Vers 69: Gott wird zwischen euch am Tag der Auferstehung über das richten, worüber ihr euch uneins wart.“

Vers 70: Wusstest du denn nicht, dass Gott weiß, was im Himmel und auf Erden ist? Dies ist gewiss in einem Buch ˹verzeichnet˺. Dies ist Gott ja ein Leichtes.

Beispiele zum polytheistischen Aberglauben

Vers 71: Und sie beten neben Gott Dinge an, die Er nicht erlaubt und über die sie kein Wissen haben. Und die Übeltäter haben keinen Beistand.

Vers 72: Und wenn ihnen Unsere Verse klar vorgetragen werden, erkennst du in den Gesichtern derer, die leugnen, die Ablehnung. Am liebsten würden sie über diejenigen herfallen, die ihnen Unsere Verse vortragen. Sag ˹ihnen˺: „Soll ich euch nicht von etwas Schlimmerem als diesem berichten? Das Feuer – Gott hat es denjenigen angedroht, die leugnen! Und was für ein schlimmer Ausgang!“

Vers 73: O Menschen! Für euch wurde ein Gleichnis geprägt, hört also zu! Diejenigen, die ihr neben Gott anruft, werden gewiss niemals eine Fliege erschaffen, auch wenn sie sich dafür zusammentäten. Und wenn ihnen die Fliege etwas wegnimmt, können sie es ihr nicht mehr entnehmen. Schwach sind der Fordernde und die Forderung!

Vers 74: Sie wertschätzen Gott nicht so, wie es Ihm gebührt. Gott ist gewiss stark und allmächtig.

Vers 75: Gott wählt unter den Engeln Gesandte aus und auch unter den Menschen. Gott ist ja allhörend und allsehend.

Vers 76: Er weiß, was vor ihnen und hinter ihnen ist. Und zu Gott kehren die Dinge zurück.

Grundprinzipien göttlicher Gebote

Vers 77: O Gläubige! Verbeugt euch, werft euch nieder, betet euren Herrn an und tut das Gute, damit ihr wohl erfolgreich seid!

Vers 78: Und bemüht euch um Gott mit äußerster Mühe! Er hat euch auserwählt. Und Er hat gegen euch in der Religion keine Beschwernis bestimmt, ˹dies ist˺ die Glaubensweise Abrahams. Er nannte euch zuvor Muslime, und auch in diesem ˹Buch˺, damit der Gesandte ˹Muhammad˺ Zeuge über euch ist und ihr Zeugen über die Menschen seid. Und haltet das Gebet ˹in Ehren˺ ein, entrichtet die Zakat und klammert euch an Gott, Er ist euer Herr! Was für ein guter Herr, und was für ein guter Beistand!

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